Geschenke einpacken: Ideen und Anleitung für Weihnachten
Ein schön verpacktes Geschenk macht schon Freude, bevor es geöffnet wird. Trotzdem gehört Geschenke einpacken für viele zu den ungeliebten Aufgaben vor Weihnachten: Das Papier reicht nicht, die Ecken werden schief, und was macht man mit einem runden Brett oder einer Flasche? Hier finden Sie eine einfache Anleitung, kreative Ideen, die japanische Falttechnik und Lösungen für unförmige Geschenke – auch ganz ohne Geschenkpapier.
Inhalt
Anleitung: Geschenke richtig einpacken
- Papier abmessen: Das Geschenk mittig auf das Papier legen. Das Papier sollte einmal ganz herum reichen plus 3 cm Überlappung, an den Seiten etwa zwei Drittel der Geschenkhöhe überstehen.
- Längsseiten falten: Eine Seite über das Geschenk legen, die andere Kante 1 cm umknicken – so entsteht eine saubere Naht – und mit doppelseitigem Klebeband fixieren.
- Enden schließen: Die Seitenflächen nach innen drücken, sodass zwei Dreiecke entstehen. Das obere Dreieck herunterfalten, das untere hochklappen und festkleben.
- Kanten nachziehen: Mit dem Fingernagel über alle Kanten fahren – das macht das Paket scharf und ordentlich.
Kreative Ideen zum Geschenke einpacken
Geschenke einpacken mit Ideen statt Standardpapier:
- Kraftpapier und Naturmaterial: Braunes Papier mit Juteband, einem Tannenzweig und einer getrockneten Orangenscheibe wirkt rustikal und weihnachtlich.
- Stempel und Stift: Kraftpapier mit Sternen bestempeln oder Namen mit weißem Stift direkt aufs Papier schreiben – dann braucht es kein Etikett.
- Zeitungspapier oder Notenblätter: Mit roter Schleife wird daraus eine Verpackung mit Charakter.
Japanische Falttechnik: Furoshiki
Geschenke einpacken auf japanisch heißt Furoshiki: Ein quadratisches Tuch wird um das Geschenk gebunden. So geht die Grundform: Geschenk diagonal in die Mitte des Tuchs legen, zwei gegenüberliegende Ecken über das Geschenk schlagen und verknoten, dann die anderen beiden Ecken darüber zu einer Schleife knoten. Das Tuch ist Teil des Geschenks und kann wiederverwendet werden – ein Schal, ein Geschirrtuch oder ein Stoffrest eignen sich ebenfalls.
Geschenke verpacken mal anders: ohne Geschenkpapier
Wer Geschenke verpacken mal anders möchte, greift zu dem, was ohnehin da ist: Schuhkartons mit Kraftpapier beklebt, Einmachgläser für Kleinigkeiten, Stoffbeutel, alte Landkarten oder Backpapier mit Kordel. Besonders nachhaltig ist es, wenn die Verpackung selbst ein Geschenk ist – etwa eine Holzschale, in der Plätzchen liegen, oder ein Korb, in dem die Kleinigkeiten stehen.
Unförmige Geschenke einpacken
Runde, flache oder sehr große Geschenke lassen sich nicht wie eine Schachtel einpacken. Bewährte Lösungen:
- Holzbretter: Flache Bretter einfach in Kraftpapier einschlagen wie ein Buch. Bretter mit Griff oder Naturkante lieber in ein Tuch wickeln und den Griff mit einer Schleife betonen.
- Schalen und Schüsseln: Mit Seidenpapier füllen, dann in die Mitte eines großen Papierbogens stellen, das Papier oben zusammenraffen und mit einem Band zubinden – wie ein Bonbon.
- Flaschen: Papier um die Flasche rollen, unten wie ein Paket falten und oben am Hals zusammenbinden.
- Sehr große Geschenke: Nicht einpacken, sondern eine große Schleife umbinden und eine Decke darüberlegen.
Auf der Suche nach dem passenden Geschenk? Ideen finden Sie in unseren Weihnachtsgeschenken aus Holz.
Weihnachtlich dekorieren
Für Weihnachten Geschenke einpacken heißt vor allem: dekorieren. Tannen- oder Eukalyptuszweige, Zimtstangen, Sternanis, getrocknete Orangenscheiben und kleine Zapfen unter das Band stecken. Ein Lebkuchen oder eine Christbaumkugel am Band wird zum Geschenk im Geschenk.
Karte und Anhänger
Zum Schluss braucht jedes Geschenk einen Namen – und im besten Fall ein paar persönliche Worte. Kleine Anhänger aus Kraftpapier, Holzscheiben mit Namen oder eine Karte aus Holz sind schöner als Aufkleber.
Statt Papierkarte
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Zur Grußkarte →Fazit: Schön einpacken in fünf Punkten
- Papier abmessen, Kanten umknicken, Seiten als Dreiecke falten.
- Kraftpapier, Juteband und Naturmaterial wirken weihnachtlich und nachhaltig.
- Furoshiki-Tücher sind schön und wiederverwendbar.
- Unförmige Geschenke wie Bretter oder Schalen in Tücher wickeln oder als „Bonbon“ verpacken.
- Mit Zweigen, Zimtstangen und einer persönlichen Karte abrunden.
So wird schon das Auspacken zu einem kleinen Fest.
FAQ
Wie packt man Geschenke ohne Geschenkpapier ein?
Mit Kraftpapier, Zeitungspapier, einem Tuch (Furoshiki), einem Stoffbeutel, einem Einmachglas oder einer Schachtel. Besonders schön: eine Verpackung, die selbst ein Geschenk ist, zum Beispiel eine Holzschale.
Wie verpackt man ein Holzbrett als Geschenk?
Flache Bretter wie ein Buch in Kraftpapier einschlagen und mit Juteband und einem Zweig dekorieren. Bretter mit Griff oder Naturkante lieber in ein Tuch wickeln, sodass die Form erkennbar bleibt.
Was ist Furoshiki?
Eine japanische Technik, Geschenke in ein quadratisches Tuch einzuschlagen und zu verknoten. Das Tuch kann danach weiterverwendet werden.
Wie viel Geschenkpapier braucht man?
Das Papier sollte einmal um das Geschenk reichen plus etwa 3 cm Überlappung und an den Seiten zwei Drittel der Geschenkhöhe überstehen. Lieber etwas mehr abschneiden und den Rest umknicken.

